Reisig - und Steinhaufen
 

Der Reisig- und Steinhaufen

Einer der Steinhaufen im HerbstDie Steinhaufen wurden während der Bauarbeiten mit der Zielstellung angelegt montane, subalpine und alpine Florenelemente im Stationsgelände anzusiedeln, um einen Beitrag zur Vielfältigkeit der Station zu leisten.
Steingärten dienen vor allem als Winterquartier für Kleinsäuger, Reptilien und Amphibien, aber auch als Behausung für Insekten und Spinnentiere.
In der Flora des Biotops sind unter anderem der selten gewordene Purgier-LeinPurgier-Lein, genauso wie die europäisch-westsibirische GolddistelEurop.-Westsibirische Golddistel und die Große Eberwurz vertreten. Gut vermehrt sich auch der Gelbe Enzian.
Die Steingärten sind eins der pflegeintensivsten Biotope der Station, denn zur Pflege wird eine gute Artenkenntnis und eine Menge Zeit beansprucht, weil Sauerampfer und Kriechender HahnenfußKriechender Hahnenfuß, Aspe und Birke jedes Jahr von neuem drohen den gesamten Hügel in Beschlag zu nehmen.

Reisighaufen entstanden im Zuge des jährlichen Baumverschnitts, indem anfallendes Astmaterial aufgeschichtet wurde. Die Haufen werden im Anschluss natürlich zersetzt und von verschiedenen Pflanzen, darunter SchlingknöterichSchlingknöterich, überwuchert.
Dadurch bildet das Biotop ein wichtiges Versteck und Winterquartier für viele Tiere (wie zum Beispiel dem Igel) und stellt für andere einen Lebensraum zur Verfügung.