Ratgeber Prävention 07/2009
Thema: Sicher auf Sachsens Campingplätzen
 

... beachten Sie die Sicherheitstipps Ihrer sächsischen Polizei!

Im vergangenen Jahr registrierte die sächsische Polizei immer wieder Straftaten im Zusammenhang mit Campingplätzen. Das entspricht einem prozentualen Anteil an der registrierten Gesamtkriminalität von lediglich 0,1 %.

Diebstähle wurden dabei am Häufigsten begangen. Besonders abgesehen hatten es die Täter auf Radios, Fernseher und Zubehör, Personaldokumente, Bekleidung, Bargeld und andere Zahlungsmittel. Registriert wurden ebenso Sachbeschädigungen und Körperverletzungen. Die sinkenden Fallzahlen der Straftaten auf Campingplätzen sind auf vielfache präventive Bemühungen zurückzuführen. Durch das Landeskriminalamt Sachsen werden seit Jahren Faltblätter mit Sicherheitsinformationen entwickelt und den Campingplatzbetreibern zur Verfügung gestellt. Sie liefern den Campern nützliche Sicherheitstipps bzw. rufen sie wieder ins Gedächtnis und veranlassen damit zur Vorsorge. Jährlich mit Beginn der Campingsaison verstärkt die sächsische Polizei unter anderem durch den Einsatz von Mobilen Polizeiwachen auch ihre Präsenz in Erholungsgebieten, wodurch Straftaten verhindert werden und das subjektive Sicherheitsgefühl der Camper erhöht wird. Camper können sich auf Sachsens rund 100 Freizeit- und Erholungsplätzen höchst sicher fühlen, in Ruhe Entspannen und die Natur genießen.

Die Polizei rät allen Campern:
Fragen Sie auf dem Campingplatz nach einem Tresor oder anderen Einschließmöglichkeiten für Ihre Wertsachen, Papiere und Bargeld.

Denken Sie daran, EC-Karten oder Kreditkarten und Geheimzahl sollten nicht zusammen aufbewahrt werden.

Wie viel Geld Sie haben, geht niemanden etwas an.

Lassen Sie Fotoapparat, Videokamera und Handy nicht unbeaufsichtigt. Denken Sie auch beim Baden daran.

Lassen Sie keine Wertsachen im PKW liegen. Auch der Kofferraum ist kein Tresor.

Vertrauen Sie auch im Urlaub nicht gleich Jedem.

Lassen Sie sich in kritischen Situationen nicht provozieren und provozieren Sie nicht selbst. In solchen Situationen hilft es, Ruhe zu bewahren. Wenn Sie Hilfe brauchen, dann sprechen Sie eine Person direkt an.

Wenn es auf dem Campingplatz zu gefährlichen oder gewalttätigen Situationen kommt, informieren Sie über Notruf 110 die Polizei.

6 Regeln für den Ernstfall
- Helfen Sie, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen!
- Fordern Sie andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf!
- Beobachten Sie alles genau!
- Organisieren Sie Hilfe unter Notruf 110!
- Kümmern Sie sich um Opfer!
- Stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung!

Ihre sächsische Polizei wünscht Ihnen einen erholsamen Urlaub !

Ihr Präventionssachbearbeiter
Polizeiobermeister Dieter Kutschenreuter
Polizeirevier Rochlitz