Ratgeber Prävention 06/2008
Thema: Aufenthalt unbefugter Personen in Häusern - wie verhalte ich mich richtig?
 
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Die Polizei muss immer wieder feststellen, dass ungebetene Gäste, also unbefugte Personen, in nicht verschlossenen oder schlecht gesicherten Häusern ihr Unwesen treiben und Straftaten wie Sachbeschädigungen durch Vandalismus, Diebstahl und dergleichen begehen.
Der Schaden, welcher durch die Personen verursacht wird, kann unter Umständen sehr hoch sein; auch Personen können Schaden nehmen.
Die Polizei rät deshalb, sich besonders auf folgende Verhaltensweisen zu konzentrieren:

Achten sie bitte darauf, dass Ihr Grundstück, Haus oder Wohnung durch unbefugte Personen nicht problemlos betreten werden kann (auf lückenlose Umfriedung der Grundstückes ist zu achten, Hof- bzw. Gartentore sowie Haus -und Nebentüren sind verschlossen zu halten).

Bei Häusern, welche noch keine moderne Hauseingangstür mit Wechselsprechanlage sowie individuelle Öffnungsanlage besitzen, sollten die Eingänge auch tagsüber abgeschlossen sein.

Wenn Sie Ihre Wohnung verlassen, dann achten Sie bitte darauf, dass die Fenster geschlossen und die Wohnungstür nicht nur zugedrückt, sondern auch verschlossen wird.

Es sollte auch darauf geachtet werden, dass im Treppenhaus keine Gegenstände wie Schuhschränke, Kinderwagen oder andere Gegenstände abgestellt werden; nur so können Sie Diebstählen und Sachschäden wirkungsvoll vorbeugen.

Bitte öffnen Sie, speziell bei automatischen Türöffnern in Mehrfamilienhäusern, keiner fremden Person die Haustür. Hinterfragen sie genau, wer die Person ist, zu wem sie möchte und in welcher Absicht sie Einlass begehrt. Möchte die Person nicht zu Ihnen, öffnen Sie nicht, sondern verweisen Sie auf die Klingel des Adressanten.

Scheuen Sie sich nicht, unbekannte Personen, welche sich eventuell im Haus bzw. Hausflur unbefugt aufhalten, konkret anzusprechen.

Sollte ihnen irgendetwas "spanisch" vorkommen, dann setzen Sie sich unmittelbar mit einem Hausbewohner oder einer Vertrauensperson Ihrer Wahl in Verbindung oder informieren Sie ohne Scheu über die bekannte Notrufnummer 110 die Polizei.

Merken Sie sich bitte das Aussehen und die Kleidung dieser Person oder Personen sowie andere -auch Ihrer Meinung nach- unbedeutenden Besonderheiten und teilen Sie diese der Polizei mit.

Ihr Präventionssachbearbeiter
Polizeiobermeister Dieter Kutschenreuter
Polizeirevier Burgstädt