Halten und Führen von Hunden (Polizeiverordnung)
Pflichten des Hundehalters bzw. -führers und Informationen zur Handhabung der Hundetoiletten
 

Die Beschwerden über den sich häufenden "Hundekot" auf den Straßen, Gehwegen und in den Parks nehmen zu. Die Burgstädter Bürger sowie unsere Gäste sind verärgert und das zu Recht.

Aus diesem Grund wurden Vorkehrungen zur Verbesserung der Sauberkeit und Ordnung in unserer Stadt eingeleitet. Dazu wurden in der Vergangenheit im Stadtgebiet insgesamt 17 Hundetoiletten an den nachfolgend genannten Standorten aufgestellt:

  • auf dem Brühl,
  • August-Bebel-Straße (Promenade),
  • auf dem Markt,
  • am Kirchplatz (hinter der Kirche),
  • an der Friedhofstraße in Höhe Waldfriedhof
  • am Parkplatz Friedrich-Marschner-Straße,
  • an der Chemnitzer Straße vor dem Altenpflegeheim,
  • im Bereich des Waldes im Wettinhain (Weg Richtung Hänflingsberg),
  • am Zugang Wettinhain (Hainstraße),
  • an der Lindenstraße Einmündung Am Stadion,
  • Dr.-Roth-Straße,
  • an der Straße der Deutschen Einheit (Nähe Fachmarktcenter),
  • Friedrich-Marschner-Straße (Höhe Kita),
  • an der K.-Mauersberger-Straße in Höhe Parkplatz Anger,
  • am Reitplatz (Peniger Straße) sowie
  • im Gewerbegebiet Herrenhaide (2 Standorte).
Hundetoilette

Die Hundetoiletten dienen als Tütenspender und gleichzeitig als Abfallbehälter. An den beiden Seiten des Behälters befinden sich die kleinen Abfalltüten, welche mit einem einfachen Handgriff durch Abreißen entnommen werden können. Diese Tüte wird als Handschuh zum Aufnehmen der Exkremente benutzt. Anschließend ist sie zu verknoten und in den dafür vorgesehenen Abfallbehälter zu werfen. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Bereitstellung der Abfalltüten ein Service der Stadt Burgstädt ist. Die Entnahme der Abfalltüten in großen Mengen zur Bevorratung bitten wir zu unterlassen.
Grundsätzlich hat der Hundeführer ein geeignetes Hilfsmittel für die Aufnahme und den Transport selbst mitzuführen (§ 6 PolVO).

Der Erfolg des Projektes ist natürlich abhängig von Ihrer Bereitschaft als Hundehalter bzw. Hundeführer, die Verunreinigung selbst zu entfernen und somit das Angebot seitens der Stadt zu nutzen. Eine Verpflichtung zur Beseitigung besteht aufgrund der Polizeiverordnung (PolVO) der Stadt Burgstädt. Jegliche Missachtung kann mit einer Geldbuße in Höhe bis zu 1000 Euro geahndet werden.

Was haben Sie als Halter bzw. Führer eines Hundes bei Spaziergängen im Stadtgebiet, in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen, bei größeren Menschenansammlungen, in den Wäldern und in Natur- und Landschaftsschutzgebieten zu beachten:

Als Hundehalter bzw. -führer haben Sie die Pflicht dafür zu sorgen, dass Ihr Hund weder andere Menschen, Tiere oder Sachen belästigt noch gefährdet.

Gemäß unserer PolVO besteht die Leinenpflicht in den Anlagen nach § 2 PolVO, d.h. im öffentlichen Straßenverkehr, in öffentlichen Anlagen und Einrichtungen der Stadt (z.B. im Wettinhain, auf Kinderspielplätzen u.ä.) sowie bei größeren Menschenansammlungen z.B. während des Stadtfestes oder des Stadtadvents. Der Hundehalter dafür zu sorgen, dass sein Hund im öffentlichen Verkehrsraum nicht ohne eine für die Aufsicht des Hundes geeignete Person geführt wird. Als geeignet wird die Person angesehen, der der Hund insbesondere auf Zuruf gehorcht und die zum Führen des Hundes körperlich in der Lage ist.

In Natur- und Landschaftsschutzgebieten ist das Mitführen von Hunden und anderen Tieren in den dafür geltenden Gesetzen und Verordnungen geregelt. Näheres dazu erfahren Sie bei der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Mittelsachsen.

Mit diesen Hinweisen möchten wir an alle Hundehalter bzw. -führer der Stadt Burgstädt appellieren und um Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger bitten.

Für die Klärung weiterer Fragen zum Thema stehen Ihnen gerne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes zur Verfügung.


HINWEIS der unteren Jagdbehörde des Ref. Forst und Jagd des Landratsamtes Mittelsachsen (Mittelsachsenkurier vom 09.07.2014)

Hunde in Jagdbezirken dürfen nicht ohne Aufsicht frei laufen gelassen werden (§ 27 Abs. 2 SächsJagdG). Dies gilt ganzjährig und betrifft alle bejagbaren Flächen. Ein Hund läuft nach der rechtlichen Definition unbeaufsichtigt frei, wenn der Hundehalter von seinem Aufenthaltsort aus keine Möglichkeit hat, auf das Verhalten des Tieres einzuwirken und er zu seinem Tier keinen Sichtkontakt mehr unterhält. Verstöße können ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich ziehen.

 
Herr Ronny Lindner
Telefon:
(03724) 63-204
Fax:
(03724) 63-206
Herr Carsten Leuschel
Telefon:
(03724) 63-205
Fax:
(03724) 63-202