Hochwasser Juni 2013 in Burgstädt ...
 
WICHTIGER HINWEIS
für Betroffene des Hochwassers 2013:

Die Frist für die Beantragung von Fördermitteln endet am 31. Dezember 2014.
Bis dahin müssen die Anträge von Unternehmen, Kirchen, Privaten und Vereinen bei der SAB eingegangen sein.

Wiederaufbau nach dem Hochwasser
Förderverfahren für Unternehmen, private Antragsteller, Vereine und Kirchen


Nach Kapitel C.III. Nr. 5 der Richtlinie "Hochwasserschäden 2013" ist vorgesehen, dass die Kommune bestätigt, dass das zur Förderung beantragte Objekt durch das Hochwasser 2013 beschädigt worden ist. Diese Bestätigung ist erforderlich, da nur hochwasserbedingte Schäden aus dem Aufbauhilfefonds refinanzierbar sind.

In der Richtlinie ist weiterhin vorgesehen, dass dem Antrag eine abschließende Stellungnahme des zuständigen Landkreises (hier: Landratsamt Mittelsachsen) zur Notwendigkeit der für das Vorhaben erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigung beigefügt werden soll.

Dieses Verfahren dient einerseits der Rechtssicherheit der Antragsteller und der Bewilligungsstelle zur Frage der Notwendigkeit öffentlich-rechtlicher Genehmigungen.

Die Landkreisverwaltung ist als untere Fachbehörde für die Entscheidung über die Genehmigungsbedürftigkeit bzw. Genehmigungsfreiheit der Wiederaufbaumaßnahmen zuständig.
Ggf. erforderliche Genehmigungen (z.B. Baugenehmigung, Denkmalschutzgenehmigung oder wasserrechtliche Genehmigung) können im Laufe des Förderverfahrens nachgereicht werden.

Damit für die vom Hochwasser Betroffenen kein zusätzlicher Aufwand entsteht, ist der vollständig ausgefüllte Antrag nebst Anlagen bei der Stadtverwaltung Burgstädt, Ordnungsamt, einzureichen. Der durch die Stadt Burgstädt bestätigte Antrag wird anschließend über die Landkreisverwaltung an die Bewilligungsbehörde -Sächsische Aufbaubank- weitergeleitet. Der Antragsteller erhält durch die Sächsische Aufbaubank eine Eingangsbestätigung.

Die Richtlinie Hochwasserschadensbeseitigung 2013 enthält Hilfsvorschriften für Unternehmen, Kirchen, Private und Vereine sowie für Träger öffentlicher Infrastruktur. Zweck dieser Richtlinie ist die Schadensbeseitigung sowie der nachhaltige Wiederaufbau von baulichen Anlagen, Gebäuden, Gegenständen und öffentlicher Infrastruktur, die durch das Hochwasser 2013 beschädigt worden sind. Die Zuwendung kann bis zu 80 Prozent der nachgewiesenen Ausgaben sowie bis zu 100 Prozent des denkmalpflegerischen Mehraufwandes betragen.

Sofern Sie Unternehmer oder Eigentümer eines geschädigten Objektes sind und der Schaden am betroffenen Gebäude 5.000 Euro übersteigt, haben Sie die Möglichkeit Fördermittel zu beantragen.

Die gewerbliche Wirtschaft und Privatpersonen beantragen die Fördermittel direkt bei der Sächsische Aufbaubank -Förderbank- (SAB), Pirnaische Str. 9, 01069 Dresden. Die erforderlichen Antragsunterlagen für die Hochwasser-Aufbauhilfen sowie weiterführende Informationen finden Sie hier:
- Private, Vereine und Kirchen
- Unternehmen

Bis spätestens 31. Dezember 2014 müssen die Anträge von Unternehmen, Kirchen, Privaten und Vereinen bei der SAB eingegangen sein.

Weitere Informationen zu Hilfen des Freistaates Sachsen über "Amt24"

 
 
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