Ratgeber Prävention 06/2007
Thema: Schritt für Schrit zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr
 
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Prävention
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Ob mit dem Auto dem Schulbus oder zu Fuß - mit der richtigen Vorbereitung und ausreichend Übung kommt Ihr Kind sicher zur Schule und wieder nach Hause.
Gerade wenn Ihr Kind zu Fuß unterwegs sein wird, ist der kürzeste Weg zur Schule nicht unbedingt der beste!
Schon vor dem ersten Schultag sollten Sie diese Strecke mit Ihrem Kind üben. So verinnerlicht es nicht nur die festgelegte Wegstrecke, sondern lernt auch gefährliche Situationen zu erkennen und zu bewältigen.

Schulweg

Die größte Herausforderung des Schulweges ist sicherlich das Übequeren der Fahrbahn.

An einer Fußgängerampel:

Am sichersten ist das Überqueren der Fahrbahn an einer Fußgängerampel. Allerdings werden Kinder bei langen Wartezeiten ungeduldig und haben den Eindruck die Ampel sei kaputt. Erklären Sie Ihrem Kind, dass die Ampelanlage Zeit braucht, um auf Grün umzuschalten. Es soll außerdem wissen, dass man auch bei einer grünen Ampel vorsichtig sein muss. Trainiren Sie mit Ihrem Kind, das es zügig weitergeht, wenn die Ampel plötzlich auf Rot umschaltet.

An einem Fußgängerüberweg:

Ein Fußgängerüberweg ist eine große Hilfe, bietet aber keine absolute Sicherheit. Ihr Kind muss sich zu beiden Seiten absichern, ob die Fahrbahn frei ist. Die Aufnahme des Blickkontaktes zum Fahrzeuglenker ist in dieser Situation sinnvoll. Zusätzlich kann ein Handzeichen eingeübt werden, das Autofahrern signalisiert, dass Ihr Kind die Straße überqueren möchte.

An einer Straße mit Mittel- bzw. Verkehrsinseln:

Auch Verkehrsinseln und Mittelstreifen eigenen sich gut für das Überqueren der Fahrbahn. Sie unterteilen die Strecke in zwei Etappen, sodass Ihr Kind jeweils nur Autos aus einer Fahrtrichtung beobachten muss.

Ohne Ampel oder Fußgängerüberweg:

Muss Ihr Kind eine Fahrbahn ohne Hilfe überqueren, stellt es sich so nah an die Bordsteinkante, dass es die Straße nach links und rechts gut einsehen kann, aber dennoch genügend Abstand zu den Fahrzeugen bleibt. Ihr Kind sollte nach links, rechts und dann wieder nach links schauen. Ist die Fahrbahn frei, kann es die Fahrbahn überqueren.

Zwischen parkenden Autos:

Besonders gefährlich ist das Überqueren der Fahrbahn für Ihr Kind zwischen parkenden Autos. Bereiche, wo auf beiden Seiten geparkt wird, sollte Ihr Kind daher unbedingt meiden.

In 19 Kindereinrichtungen des Bereiches des Polizeirevier Burgstädt wird dieses in einem 4-5 Stunden Programm durch den Präventionssachbearbeiter vermittelt.

Ihr Präventionssachbearbeiter
Polizeiobermeister Dieter Kutschenreuter
Polizeirevier Burgstädt