Rundweg um Burgstädt
 

Rundweg um Burgstädt (gelb) 32 km

Wanderwegmarkierung Gelb

Dieser 1993 in Betrieb genommene Rundweg umgeht das Stadtgebiet in einem weiten Bogen und beginnt einmal nicht im Zentrum. Ja, wo beginnt eigentlich der Rundweg und läuft man "so rum oder so rum"? Beides ist natürlich völlig gleichgültig. Meine Beschreibung soll in Köthensdorf im Uhrzeigersinn beginnen. Keine Angst vor den 32 km! Es gibt unterwegs viele Möglichkeiten zum "Aus- und wieder Einsteigen". Der Bus bringt uns nach Köthensdorf. Unweit der Haltestelle, die immer noch Rathaus heißt, obwohl es schon seit Jahren keines mehr ist, sondern jetzt die Physiotherapie Beck beherbergt.

Vor der Arztpraxis Dr. Münch auf der Schulstraße kann sich der Wanderer an einer Orientierungstafel über den Verlauf der vielen Wanderwege in und um Köthensdorf informieren. Diese wurde von der "KöHoVer" gespendet, vom Heimatverein mit einem Schaukasten versehen und von Herrn Schreckenbach grafisch gestaltet. Als Köthensdorf noch zur Herrschaft Limbach gehörte, wurde die siedlungshistorisch interessante Gasse gegründet.

Gasse Köthensdorf
Gasse Köthensdorf

Der folgen wir, an der ehemaligen Gaststätte "Lamajacke" vorbei, bis zum Holzbach, den wir überqueren und dem Lehrpfad folgen bis zum Sportplatz und der Naturschutzstation Herrenhaide, wo rechts der Rundgang um Köthensdorf abbiegt.

Gelb geht es geradeaus weiter und nach der Brücke über die Eisenbahn können wir rechts nach Burgstädt an der Bahn zurücklaufen.
Wer noch weiter will: am Gasthof Herrenhaide links und gleich wieder rechts in Richtung Kühnhaide abbiegen.

Naturteich im Naturschutzgebiet Herrenhaide

Naturteich Herrenheide

Wir erreichen die B 95 am Autohaus Brückner, wo wir den Verlauf des Rundweges geändert haben: bergab, durch die Gartenanlage "Neue Scholle" und nach der neuen Wohnsiedlung den Kirchberg hinab zum Busbahnhof, wo wir nach 8 km die Wanderung unterbrechen können. Dort könnte dann die zweite Etappe beginnen: Die Limbacher Straße überqueren, am Sportplatz und dem vom Christlichen Jugenddorfwerk errichteten Trimm-Dich-Platz am Ende der Siedlung auf einem Feldweg in Richtung Mühlau. An der Hofstatt kreuzen wir einen roten Gebietswanderweg, der links nach Limbach führt und rechts südlich an Mühlau vorbei über den Windberg zur Höllmühle. Dort wollen wir auch hingehen, aber geradeaus und am Grützteich rechts in Richtung Mühlteich und dann an der Nordseite Mühlaus über die B 95, wo auch wieder Rückfahrmöglichkeit per Bus besteht, nach nunmehr schon über 12 km.

Nach Schule und Friedhof kommen wir auf der Sophienstraße in die Nähe des Rathauses, wo bergan der grün markierte Weg in Richtung Herrenhaide beginnt. Links geht es Dorf aufwärts. Am Ende könnten wir auf der Straße nach Burgstädt zurücklaufen. Parallel zum Mühlaubach kommen wir zur Chursdorfer Dorfstraße.

Rechts ab erreichen wir eine Kreuzung, wo ebenfalls wieder eine Straße nach Burgstädt führt. Aber wir wollen doch zur Höllmühle, also halten wir uns links. Ab dort kann man natürlich den unter (2) beschriebenen Weg als Rückweg nutzen. Der Rundweg geht aber am Teich bergan, an der Baumschule vorbei, immer durch Wald bis zur Straße Chursdorf - Helsdorf. Dieser folgen wir, bis links die Straße nach Heiersdorf abzweigt.

Von dort aus haben wir einen schönen Blick auf die Rochsburg. Am Eichbergweg stoßen wir auf die grüne Markierung, die nach Rochsburg durch das Brausetal führt. Dieser folgen wir rechts durch den kleinen Mühlauer Forst. An dessen Ende bringt uns die Plattenstraße nach Heiersdorf. Bach aufwärts gehen wir rechts bis zur Mühle, wo links der Quellenberg nach Cossen, Lunzenau führt. Auf halber Höhe nutzen wir rechts einen Feldweg als Abkürzung zur alten Lunzenauer Straße, der wir rechts bis zur Blockstelle Heiersdorf folgen.

Blick von Heiersdorf zur Rochsburg

Blick von Heiersdorf zur Rochsburg

Fußgänger dürfen hier die Gleise überschreiten, aber bitte Vorsicht! Auf dem unter (3) beschriebenen Weg gehen wir rechts am Steinberg vorbei, bis wir links in Richtung Waldhaus Mohsdorf abzweigen.

Geradeaus an der Bahn entlang wäre die günstigste Möglichkeit, nach Burgstädt zurückzulaufen.) Nach dem Waldhaus mit dem Teich geht es am Bach entlang im Chemnitztal. Dort folgen wir rechts dem Weg nach Mohsdorf, wo wir von einem kleinen Park- und Rastplatz aus dem Marktsteig nach Burgstädt folgen können. Auf der Mohsdorfer Dorfstraße geht es bergab und in Höhe Zschimmer & Schwarz zweigen rechts zwei Wege zum Aussichtspunkt Stadtwald ab, den ich schon unter (4) erwähnt habe. Gelb geht es am Waldrand und dann durch den Wald bergab zur Chemnitztalstraße.

Traueneiche am Weg zum Waldhaus

Traubeneiche am Weg zum Waldhaus

Wir überqueren Bahngleise und die Chemnitz und steigen in Höhe des Mehrfamilienhauses zum Wurzelberg empor, wo wir rechts einen Abstecher zu einem kleinen Aussichtsfelsen machen können. Etwas steil bergab führt der Weg ans Chemnitzufer und an Bungalows vorbei in den Amselgrund:(Vor dem Eisenbahnübergang können wir links/rechts zum Lehrpfad hoch steigen, der uns an Hockstein und Bärenhöhle vorbei nach 900 m nach Markersdorf führt. Rechts der Bahn geht ein ebenfalls schöner Weg unmittelbar an der Chemnitz entlang, die hier wegen der vielen Steine als "Blockmeer" bezeichnet wird. Diese beiden Wege sind übrigens vom "Carolapark" aus sehr gut als Rundweg geeignet, etwa 2 km lang.

Wir überqueren die Chemnitz und haben vor der "Walhalla" die günstigste Möglichkeit, nach 29 km die Tour abzubrechen und per Bus nach Burgstädt zurückzufahren. Hier endet auch die gelbe Markierung. Wer den "Ring" schließen möchte, kann den unter (4) beschriebenen Weg nach Köthensdorf vervollständigen.

Naturlehrpfad in Markersdorf
Chemnitztal
Naturlehrpfad Markersdorf

Chemnitztal

Gestaltung: E. Richter im Verein "Aktiv leben" e.V.