Wanderweg Burgstädt - Chemnitztal - Heinersdorf
 

Wanderweg Burgstädt - Chemnitztal - Heinersdorf (rot)
27 km

Wanderwegsymbol rot

Bleiben wir im Chemnitztal: Wer die Chemnitz flussaufwärts kennen lernen möchte, kann dies auf dem abwechslungsreichen Gebietswanderweg (so heißen rote Wege offiziell) Chemnitztal tun, der ebenfalls am ehemaligen Busbahnhof beginnt.

Von der Mittweidaer Straße zweigen wir rechts in den Wettinhain ab, gehen am Spielplatz vorbei, verlassen ihn links überqueren die Mittweidaer Sraße und gehen in Richtung Mehrzweckhalle.

Viadukt Burgstädt mit alten Busbahnhof
Wettinhain Burgstädt

Wir erreichen die Siedlungsstraße in Mohsdorf. Am (ehemaligen) Gasthof heute Spielplatz steigen wir rechts die Tauraer Straße ein Stück bergan und kommen dann links auf den Querweg an die Straße Mohsdorf - Diethensdorf. Wo diese rechts abbiegt, können wir geradeaus dem Aussichtspunkt "Stadtwald" einen Besuch abstatten, wo eine "Panoramascheibe" auf markante Punkte in der Umgebung hinweist.

Wer nicht zurücklaufen möchte, folgt rechts der gelben Markierung und landet ebenfalls auf der Chemnitztalstraße. (Am Bahnhof Schweizertal, Diethensdorf auf den Zug zu warten, lohnt nicht mehr.)

Also laufen wir weiter: die Diethensdorfer Dorfstraße aufwärts bis zum Feuerlöschteich, rechts ab in den Lindenweg und dann wieder rechts ab über freies Feld zu einer Schutzhütte nahe des Wurzelberges.

Diethensdorfer Bahnhof

aus "Entlang der Schiene von Chemnitz nach
Wechselburg" S. 38 Bildverlag Böttger GbR

Markersdorfer Bahnhof

Am Waldrand oder auf einem Hohlweg erreichen wir die Flur Markersdorf und durch den landschaftlich reizvollen "Amselgrund" steigen wir zur "Jahnhöhe" empor, wo wieder eine Panoramascheibe vor allem in westliche Richtung auf Burgstädt weist. An der Siedlung vorbei steigen wir zur Markersdorfer Hauptstraße hinab, der wir bis zur "Walhalla" in Taura folgen.

Hier und schon am "Carolapark" kann die Tour per Bus nach etwa 11 km mit einer Halbzeitpause abgebrochen werden.

Die Strecke nach Köthensdorf:
Man kann die Dorfstraße bis zum Rathaus laufen und dann den Radweg entlang der Köthensdorfer Straße gehen. Der etwas beschwerliche Wanderweg führt an der alten Mühle vorbei und durch die Pappeln auf einer Weide zum Waldrand.

Wallhalla
Schusterkanapee

Hier, im Tauraer Forst, können wir am "Schusterkanapee", einer eigenartigen Felsformation, ruhen. Der Weg durch das "Ziegenloch" ist leider kaum noch begehbar. So steigen wir hinab zum Chemnitzufer, dem wir bis zur Chemnitzbrücke folgen können. Dieser allerdings sehr steinige Weg führt dort rechts bergan zum Sportplatz Köthensdorf.
Wer den Hangweg nutzen möchte, steigt gleich wieder rechts bergan und hat später vom "Kolonieblick" eine schöne Sicht auf das Chemnitztal und die so benannte Markersdorfer Siedlung.

Beide Wege vereinen sich vor dem Sportplatz und über den Kirchsteig kommen wir an Donners Gaststätte vorbei zur Schule, wo in unmittelbarer Nähe an der Haltestelle, die immer noch "Rathaus" heißt, der Bus nach Burgstädt genommen werden kann.

Wittgensdorf wäre ganz einfach über die Straße zu erreichen. Die rote Markierung wurde aber von hier aus in einem großen Bogen in zunächst östlicher Richtung verlegt, um wieder ins Chemnitztal zu gelangen.

Wenn sich die Kinder auf dem Spielplatz ausgetobt haben, geht es geradeaus weiter auf dem "Mitternachtsweg", so heißt der Bauernweg, der auf der Nordseite der Güter entlanggeht. (Im Gegensatz zur "Mittagsseite" im Süden.) Vor der "Hohle" biegen wir links ab, gehen am alten Schießplatz und der Siedlung vorbei und steigen auf Reitzenhainer Flur ins Chemnitztal hinab, wo wir rechts abbiegend der Bahn und dem Fluss bis nach dem Bahnhof folgen.
Zuvor stoßen wir auf die Köthensdorfer Hauptstraße und haben bei der Haltestelle Doppelmoppel Gelegenheit, den Bus zur Rückfahrt nach Burgstädt zu nutzen.

Vor dem Auerswalder "Boden" mit dem Eisenbahntunnel müssen wir Bahn und Chemnitzfluss erst einmal verlassen und rechts in Richtung Schusterstein hochsteigen, wo eine von der "KöHoVer" gesponserte Schutzhütte zur Rast einlädt. Wir betreten das Naturschutzgebiet und sollten nicht versäumen, dem Schusterstein einen Besuch abzustatten. Hier fällt das Land steil zu dem großen Chemnitzbogen ab und mit ein bischen Phantasie können wir uns vorstellen, dass hier einmal in Richtung Chemnitz ein "Blankenauer Meer" angestaut worden sein soll, ehe sich das Wasser in mühevoller Kleinarbeit einen Durchbruch durch das hier sehr harte Gestein gefressen hat. Am Rande des Schützwaldes entlang machen wir nach der Rehwiese rechts einen Abstecher in die Nähe des Reiterhofes Uhlmann, wo wieder ein Panoramastern Erläuterungen zu der hier sehr guten Fernsicht nach Süd, West und Nord gibt. Scharf links abbiegend steigt man auf einem Hohlweg am Rande des Naturschutzgebietes wieder ins Tal hinab, und wenn wir uns rechts halten, haben wir Gelegenheit, einmal durch den Tunnel zu schauen, den wir vorhin von der anderen Seite sehen konnten.

Vor einer Bungalowsiedlung müssen wir durch einen Buchenwald die Bahn verlassen, der wir an der Wittgensdorfer Hauptstraße bei der Arztpraxis wieder begegnen. Am Busbahnhof besteht wieder direkte Rückfahrmöglichkeit. Von der Hauptstraße biegt man links in den Marktsteig ein und auf dem Heusteig geht es in Richtung Heinersdorf.
Immer die Stadt vor Augen lässt uns hier die sehr breite Flussaue ahnen, wo einmal das vorhin erwähnte Meer gewesen sein könnte.
Nach rechts werfen wir lieber nur einen kurzen Blick: Die Deponie verschandelt hier unser schönes Chemnitztal. Der nördliche Stadtteil Heinersdorf hat sich erfreulicherweise ganz seinen bäuerlichen Charakter erhalten. Erst an der Endstelle 44 - am Ende unserer Wanderung - merken wir eigentlich, dass wir in der Stadt sind.

Gestaltung: E. Richter im Verein "Aktiv leben" e.V.