Die ehemalige Frauenklinik
 

Dieses Gebäude ist ein echtes bauliches Kleinod Burgstädts.
Das Anwesen ist 1905 als Villa für den Fabrikbesitzer Hermann Hempel erbaut worden. Es zeigt, insbesondere an der Fassade zu erkennen, Elemente des Jugendstils. Im Dachbereich ist sie durch ein schönes Fachwerk gegliedert, im Innenbereich findet man eine reichhaltige Holzverzierung. Diese aufwendigen Tischlerarbeiten stammen von Walter Greul. Den Treppenaufgang schmücken bunte Bleiglasfenster. Ein kleines Schild über dem Eingang mit der Aufschrift „Denkmal“ zeigt an, dass das Gebäude unter besonderen Schutz durch Landesgesetze steht.

Die ehemalige Frauenklinik
Die Frauenklinik heute

1951 erhielt es eine neue Bestimmung und diente nach umfassenden Umbauten als Frauenklinik, einer Abteilung des Krankenhauses Burgstädt. 1995 wurden umfangreiche Bau- und Sanierungsarbeiten durchgeführt.
1998 erfolgte nach dem Neubau des Diakoniekrankenhauses in Hartmannsdorf der Auszug der Klinik aus dieser Villa. Einige Zeit stand sie dann leer.

Von 1999 bis 2009 wurde sie vom Jugend-Werk „Don Bosco“ als Internat genutzt und steht jetzt zum Verkauf.

Lage: Mittweidaer Straße 9
(Am Wettinhainpark), 09217 Burgstädt

Gestaltung: E. Richter im Verein "Aktiv leben" e.V.