Der Viadukt
 

mit seinen 34 Bögen und einer Länge von 424 Metern wurde er 1872 fertiggestellt und ist als eines der Wahrzeichen der Stadt anzusehen. Im Frühjahr 1869 begann der Bau dieses Viaduktes.

Neben dem Elbsandstein lieferten die Granitbrüche von:
- Burkersdorf,
- Markersdorf und
- Diethensdorf
das notwendige Steinmaterial. An diesem Bau waren ca. 6000 Bauarbeiter und 350 Pferdegespanne beteiligt.

Der Eisenbahn-Viadukt

Seine Errichtung an der Eisenbahnstrecke Chemnitz-Leipzig trug wesentlich zur industriellen Entwicklung Burgstädts bei.
1909 ließen der damalige Bürgermeister Dr. Roth und der Baumeister Otto Müller diesseits und jenseits des Eisenbahnviaduktes an der Lindenstraße zunächst 50 Schrebergärten anlegen, welche bis heute zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen.

Der Viadukt

1978 richtete die Stadt Burgstädt entlang des Viaduktes einen zentralen Omnibushalteplatz ein.

Ab 2005 wurde die Gleisanlage zum Zwecke einer schnelleren Städteverbindung generalüberholt. Daran anschließend erfolgte die Sanierung des kompletten Viaduktes.

Gestaltung: E. Richter im Verein "Aktiv leben" e.V.