Altes Amtsgericht
 

Das alte Amtsgericht am Ahnataler Platz

Das alte Amtsgericht

1856 fand die Eröffnung des königlichen Amtsgerichts im linken Seitenflügel des Rathauses zu Burgstädt statt.

1877 wurde am neuen Standort ein größeres Gerichtsgebäude errichtet. Dahinter befand sich das Gefängnis. Dieses wurde 1950 zu Wohnungen umgebaut.

Das Gebäude des alten Amtsgerichtes am Ahnataler Platz steht heute unter Denkmalschutz.

1945 musste das Amtsgericht in die Gaststätte „Goldener Adler“ (Markt) verlegt werden. Im ursprünglichen Gebäude hatten russische Truppen ihre Kommandantur eingerichtet. Bereits 1948 konnte das Amtsgericht dann wieder in seine vorherigen Räume einziehen. 1952 wurde es aufgelöst und nach Rochlitz verlegt.

Ab 1958 ließen sich das DRK sowie die Hauptstelle für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung in diesem Gebäude nieder. Ab 1990 wurde es als Jugendtreffpunkt genutzt. Im Gebäude befanden sich weiterhin eine Kleiderkammer des DRK und ein Frauen- und Familienbegegnungszentrum. Seit 2007 ist das Amtsgericht leergezogen.


Der Ahnataler Platz

Ursprünglich trug er den Namen Postplatz - benannt nach dem um 1900 erbauten kaiserlichen Postamt. Während der Zeit des Nationalsozialismus hatte man ihm den Namen Horst-Wessel-Platz gegeben. 1948 wurde er dann in Karl-Marx-Platz umbenannt. Als ein Symbol der seit 1990 bestehenden Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Ahnatal wurde der Platz umbenannt.

Ahnathaler Platz

Im Oktober 2009 wurde die Königlich- Sächsische- Stationssäule, ein weiterer historischer Zeitzeuge, eingeweiht.
Stationssäule

Gestaltung: E. Richter im Verein "Aktiv leben" e.V.